WordPress vs. Typo3 vs. Drupal vs. Joomla

Mir ist neulich wieder eine Ausschreibung untergekommen, in der das CMS bereits vorausgewählt war. Jeder empfiehlt natürlich das CMS das ihm am nächsten liegt, weil man dort bereits Jahre hineininvestiert hat. Allerdings wird irgendwann der Druck zu groß und der Kunde leidet darunter, wenn das falsche CMS gewählt wurde.

Gerüchten zufolge soll das Enterprise-CMS Typo3 an Boden verlieren, aufgrund seiner Schwerfälligkeit, mangelnden Performance und mangelnder Suchmaschinenoptimierung. Dennoch ist es weiterhin im deutschsprachigen Raum sehr beliebt, nicht zuletzt weil viele Firmen sich mühsam know-how aufgebaut haben und man mit Typo3 noch immer höhere Projekt-Preise erzielen kann.

Zeit für eine schnelle Trend Analyse

http://www.google.com/trends/explore#q=wordpress%2C%20typo3%2C%20Joomla%2C%20Drupal&cmpt=q

wordpress, typo3, Joomla, Drupal

Öffentliches Interesse an den Top CMS gemessen an den Google Suchanfragen.

Was sagt diese Trendanalyse aus? Vor etwa 6-9 Jahren waren die Top 4 CMS von heute etwa gleich auf. Heute sieht es deutlich anders aus.

Was sagt das aus? Im Falle von OpenSource Software bedeutet öffentliches Interesse auch mehr Interesse durch Entwickler und dadurch mehr Entwicklerresourcen, das führt dazu das WordPress in den letzten Jahre rasant weiterentwickelt wurde und heute zu den Top unterstützten und SE optimierten CMS gehört.

Auch ich selbst bin aufgrund dieses rapiden Aufwärtstrend vom WordPress Zug mitgezogen worden, obwohl ich mich zuerst auch mit Drupal, dann Typo3 und Joomla versucht habe. Aber die WordPress Vorteile überwiegen einfach mittlerweile für 95% aller Projekte.

Schattenseiten von WordPress

Die rasante Weiterentwicklung von WordPress hat aber auch Schattenseiten: es gibt ständig Updates zu installieren. Das geht aber einfach und problemlos von der Hand.

Alternative Hubspot

Es gibt immer wieder auch Closed Source CMS die in einzelnen Punkten WordPress überlegen sind, hier sollte Hubspot erwähnt werden die sich auf „Content Marketing“ spezialisiert haben. Gegen eine Monatsgebühr kann man sich hier den Developer sparen, und Content für bestimmte Zielgruppen ausliefern lassen. Die Conversion Optimierung steht dabei im Vordergrund. Leider aber ist die Auswahl an Themes sehr eingeschränkt und als geschlossenes System keinerlei Flexibilität gegeben.

Written by Ben

1 Comment

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